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Der kürzeste Tag / Il giorno più corto

Datum:

20/12/2019


Der kürzeste Tag / Il giorno più corto

#CNCorti  
Italienische Kurzfilmnacht mit fünf ausgewählten Kurzfilmen des "Centro nazionale del cortometraggio" (auf Italienisch mit englischen Untertiteln).

Datum und Ort der Veranstaltung: Freitag, 20. Dezember 2019, 19.00 Uhr, Italienisches Kulturinstitut Hamburg
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung, per E-Mail an events@iic-hamburg.de oder direkt über unsere Website.

Am 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, werden in der ganzen Welt die Kurzfilme gefeiert. Die Idee dahinter ist, das kurze Format und seine künstlerische Vielfalt einem breiteren Publikum nahe zu bringen. Inspiriert von der französischen Version, dem „Jour le plus court“, der 2011 Premiere feierte, gibt es seit einigen Jahren auch den „Giorno più corto“. Die italienische Kurzfilmagentur Centro Nazionale del Cortometraggio stellt eine Auswahl an aktuellen Kurzfilmen aus unterschiedlichen Sparten zusammen, die auf hunderten von Veranstaltungen an unterschiedlichsten Orten in Italien und weltweit präsentiert werden. „Il giorno più corto“ zeigt auch die hohe Kreativität und Produktivität der italienischen Kurzfilmszene.

Im Programm sind dieses Mal fünf Kurzfilme:

Grenze, von Alessandro Di Gregorio - 2018 - 18'
Ein junger Mann an seinem ersten Arbeitstag als Totengräber und ein Teenager kurz vor seinem ersten Tauchgang, beide an Deck einer Fähre nach Lampedusa. Sie kennen sich nicht, aber sobald sie einen Fuß auf die Insel setzen werden, verändert sich ihrer beider Leben für immer: Der eine wird die Körper der Ertrunkenen aus dem Wasser ziehen müssen, der andere sie begraben, in einer Art Ballett zwischen Leben und Tod, zwischen Unschuld und ihrem Verlust.

Der Tag, von Pippo Mezzapesa - 2017 - 12'
Paola Clemente war eine 49-jährige apulische Arbeiterin, die auf einem Feld im Süden unter der Sonne an Erschöpfung starb. Ihre Geschichte wird mit den Worten aus den Akten der polizeilichen Untersuchung an den Vorarbeitern, die sie ausbeuteten und der Frauen, die mit ihr im Bus unterwegs waren erzählt.

Dünnes Pulver, von A. Boatto, G. Cianci, S. Zanonato - 2018 – 8'

Die Erde ist verschmutzt, alles ist mit einer Lage aus dunklem und feinem Staub bedeckt. Eine junge Frau hat sich an Bord eines improvisierten Floßes gerettet und überlebt dank der Nahrung, die sie sich aus der verlassenen Stadt holt. Schließlich landet sie auf einer Insel, wo sie eine kleine Pflanze findet, die sie mit viel Liebe zum Gedeihen bringt.

Gagarin, du wirst mir fehlen, von Domenico De Orsi (Fiktion) - 2018 - 20'
In einer Welt, in der die Natur undurchdringlich und feindselig ist, leben ein Mann und eine Frau, als wären sie letzten Überlebenden ihrer Spezies. Sie arbeiten als Bauern und stellen sich brav der Erschöpfung, der Stille, der Existenz. Getrieben von dem Wunsch nach etwas anderem, flüchtet sich der Mann in seine Phantasie. Er besucht verlassene Dörfer, sammelt Wracks und entwirft unmögliche Flugmaschinen. Die Frau beobachtet ihn, aus der Ferne, bleibt aber an seiner Seite, aufopfernd und fürsorglich wie für jemanden der ihr vielleicht wie ein Verrückter vorkommt. Zumindest bis etwas vom Himmel fällt, auf dem Boden landet und in ihr Leben einbricht:
Ein unerwarteter Gast, der sie dazu zwingt, sich selbst die Fragen nach Identität, Realität, Begehren und Vorstellungskraft zu stellen.

Parru pi tìa, von Giuseppe Carleo (Fiktion) - 2018 - 15'
Annachiara lebt mit ihrer Familie am Stadtrand von Palermo. Sie wartet auf ihren Ex-Freund, um ihn ein letztes Mal zu sehen. Sie hat vergeblich versucht, ihn zurückzugewinnen. Nun schlägt ihr ihre Großmutter ein Ritual vor, das diese zerbrochene Liebe wieder kitten könnte.

Informationen

Datum: Fr 20 Dez 2019

Uhrzeit: Um 19:00

Organisiert von : IIC Hamburg

In Zusammenarbeit mit : Centro nazionale del cortometraggio

Eintritt : frei


Ort:

IIC Hamburg

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