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Italienische Filmreihe in Rostock (und in der Welt)

Datum:

15/12/2020


Italienische Filmreihe in Rostock (und in der Welt)

#cinemaitaliano

Vor ein paar Tagen startete die neue italienische Filmreihe des Instituts für Romanistik, in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut Hamburg. Aus gegebenem Anlass werden die Filme nicht im Kino gezeigt, sondern per Online-Streaming übertragen. Dazu wird es jeweils eine kurze Einführung geben.

Alle Filme werden im italienischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt und stehen im Zeitraum von 19-23 Uhr zum Streaming zur Verfügung. Die Einführungen finden jeweils vorher um 18.45 Uhr auf Zoom statt. Die Vorführungen sind kostenlos; die Zuschauerzahl ist allerdings auf 75 Personen pro Vorführung begrenzt. Bitte melden Sie sich unter der folgenden E-Mail-Adresse an: italiano.phf@uni-rostock.de

Die Links zur Streaming-Vorführung und zur Einführung werden Ihnen nach Ihrer Anmeldung per E-Mail zugesandt.

Die Termine im Überblick:

Dienstag, 15. Dezember: Non essere cattivo (2015) von Claudio Caligari - Mit einer Einführung von Julia Dettke (Postdoc Universität Rostock / Freie Filmkritikerin Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

Die Vorstädte von Rom und Ostia, in den 90er Jahren. Die „Ragazzi di vita“, einst von Pasolini beschrieben, gehören nun zu einer Welt, in der Geld, schnelle Autos, Nachtlokale und Kokain scheinbar leicht zu haben sind. Es ist die Welt, in der sich Vittorio und Cesare, beide 20 Jahre alt, auf der Suche nach Erfolg und Bestätigung bewegen. Das neue „dolce vita“ fordert jedoch einen sehr hohen Preis. Und irgendwann trennen sich die Wege: Vittorio verliebt sich, versucht eine Rückkehr in die bürgerliche Gesellschaft, Cesare hingegen versinkt immer tiefer in einem Sumpf aus Drogen und Dealen. Doch Vittorio gibt seinen Freund nicht auf.

Dienstag, 12. Januar: La mafia uccide solo d’estate (2013) von Pierfrancesco Diliberto - Mit einer Einführung von Dr. Gabriele Lenzi (Lektor für italienische Sprache und Kultur Universität Rostock)

Palermo 1970: Am Tag, an dem der bekannte Mafioso Vito Ciancimino zum Bürgermeister gewählt wird, kommt Arturo zur Welt. Dieses Zusammentreffen hat weit mehr Konsequenzen für Arturos Leben, als zunächst angenommen. Denn der Heranwachsende hat zwei Obsessionen: die unglückliche Liebe zu seiner Banknachbarin Flora, die er seit der Grundschule anbetet, und die beängstigende Beziehungen zwischen seiner Heimatstadt und der Mafia. Die Besessenheit von der Mafia isoliert ihn zunehmend von seiner Umwelt, auch von Flora, bis ihm die Ereignisse unglücklicherweise Recht geben. Erzählt aus der Sicht eines kleinen Jungen, in einer bestechenden Mischung aus augenzwinkernder Selbstironie und liebevoller Tragikomik, setzt der Film all jenen ein hochachtungsvolles Denkmal, die zwischen 1970 und 1990 im Kampf gegen das organisierte Verbrechen in Sizilien ihr Leben lassen mussten.

Dienstag, 19. Januar: Le conseguenze dell’amore (2004) von Paolo Sorrentino - Um 18.45 gibt es eine Einführung in den Film von Christian Alexius (Universität Marburg / Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ der Universität Frankfurt). Alexius ist Herausgeber des ersten deutschsprachigen Sammelbandes zum Werk Paolo Sorrentinos (Paolo Sorrentino: Das Werk eines Ästheten, Marburg: Büchner Verlag, 2020).

Die Untertitelung des Films wurde vom Italienischen Kulturinstitut Hamburg finanziert.

Ein distinguierter und elegant gekleideter Herr, Titta di Girolamo, lebt bereits seit acht Jahren in einem noblen Hotel eines kleinen Ortes der italienischen Schweiz. Für die Angestellten ein mysteriöser Gast ohne sichtbare Gefühle, dessen Leben nur zwischen Foyer und Bar des Hotels stattzufinden scheint. Unbemerkt für sie geht Titta jedoch diskreten Geschäften nach. Und so würde es vermutlich auch weitergehen, wenn bei ihm nicht doch Gefühle erwachen würden.

 

Informationen

Datum: von Di 15 Dez 2020 bis Di 19 Jan 2021

Organisiert von : Università Rostock

In Zusammenarbeit mit : IIC Amburgo

Eintritt : frei


Ort:

online

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