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Antonio Talia: Statale 106

Datum:

18/01/2021


Antonio Talia: Statale 106

#NachSüdenKalabrien #Scrittori_inBiblioteca

Lesung und Gespräch mit dem Journalisten Antonio Talia, im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Nach Süden: Kalabrien”. Moderation und Übersetzung: Maike Albath

Veranstaltungszeit und -ort: Montag, 18. Januar 2021, 19 Uhr, online auf der Plattform Zoom des IIC Hamburg. Zum Live-Gespräch gelangen Sie über diesen >>>Link ZOOM

Die Veranstaltungsreihe “Nach Süden: Kalabrien” steht unter der Schirmherrschaft der Region Kalabrien

Statale 106 – die an der Küste verlaufende Staatsstraße verbindet Reggio Calabria mit Taranto, bildlich gesprochen die Spitze des Italienischen Stiefels mit dem Absatz. Statale 106 von Antonio Talia ist eine Reise auf einer zweispurigen Straße, 104 Kilometer von Reggio nach Siderno. Eine Reise, die mit dem Auto gerade eineinhalb Stunden dauert, die aber von Kalabrien aus in fünf Kontinente und in über vierzig Jahre Kriminalität abzweigt.

Von der Ermordung des überaus mächtigen Generaldirektors der Staatsbahn, Lodovico Ligato, bis hin zu umfangreichen Recyclinggeschäften in Hongkong; von den privilegierten Beziehungen zu den kolumbianischen Narcos bis hin zur brutalen Ermordung der Journalisten Ján Kuciak und Martina Kusnírová in der Slowakei; von der größten Ladung Ecstasy aller Zeiten, die im Hafen von Melbourne versteckt war, bis hin zu den blutigen Bandenkriegen in den Vorstädten von Montreal und Toronto: Auf der Statale 106 zu fahren bedeutet, zur Quelle des globalen Phänomens 'ndrangheta zurückzukehren, einer Organisation, die in der Lage ist, die traditionellen Riten einer weinenden Madonna zu feiern und gleichzeitig rücksichtslose internationale Finanztransaktionen in Millionenhöhe durchzuführen.
Statale 106 ist eine Reise in die Geschichte und Psychogeographie, und ihr Ziel kann nur darin bestehen, die Gedanken der Mitgliedsorganisationen zu entschlüsseln.
Mit dem untrüglichen Instinkt des Enthüllungsjournalisten, der Leidenschaft des Romanciers und den Empfindungen derer, die von ihrer Heimat erzählen, hat Antonio Talia eine eindringliche und zugleich aufwühlende Reportage aufgebaut, ein Eintauchen in das Böse, das den bitteren Geschmack der Wahrheit hat.
Antonio Talia, 1977 in Reggio Calabria geboren, war viele Jahre als Korrespondent in Peking tätig. Er beschäftigte er sich mit Geldwäsche zwischen Italien und China, Straßenbanden in Schweden, dem Dschihadismus in Indonesien und illegalen Finanztransaktionen in Hongkong. Er ist Co-Autor der Auslandssendungen “Io sono il cattivo” und “Nessun luogo è lontano” auf Radio24.

 

 

In dem Video erzählt Antonio Talia von der Idee zu seinem Buch (Video: Luigi Narici für Minimumfax)

Informationen

Datum: Mo 18 Jan 2021

Uhrzeit: Um 19:00

Organisiert von : IIC Hamburg

In Zusammenarbeit mit : Minimum fax

Eintritt : frei


Ort:

online

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