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Dokumentarfilm-Vorführung mit anschließender Diskussion; die Gäste sind Adriana Altaras, eine der Hauptdarstellerinnen und der Historiker Calo Gentile. Der Regisseur Ulrich Waller wird in den Film einführen.
Veranstaltungszeit und -ort: Montag, 7. Mai 2018, 19.00 Uhr, Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23 – 20095 Hamburg
Eintritt: 8,- / erm. 5,-. Karten im Vorverkauf über www.akademie-der-kuenste.de oder an der Abendkasse.
Der Regisseur und Intendant Ulrich Waller schuf 2015 unter dem Titel “Der vergessene Krieg. San Gusmè und das Theater der Erinnerung” einen Dokumentarfilm, der sich mit der Aufarbeitung des am 4.Juli 1944 von deutschen Soldaten der Division „Hermann Göring“ verübten Massakers im toskanischen Dorf San Gusmè befasst.
Die drei Regisseure Ulrich Waller, Matteo Marsan und Dania Hohmann wagten 2014 unter dem Titel „Albicocche rosse – Blutige Aprikosen“ den Versuch, mit den Mitteln des Theaters die damaligen Ereignisse zu rekonstruieren, italienischdeutsche Geschichte gemeinsam zu spielen. Der Film dokumentiert diesen Versuch und seine Vorgeschichte.
Die Freie Akademie der Künste in Hamburg zeigt den 88-minütigen Film nun am 7. Mai 2018, dem Vorabend des sich jährenden Kriegendes. Ulrich Waller, Mitinitiator und einer der Regisseure, wird einführen, Adriana Altaras, eine der Hauptdarstellerinnen, und der Historiker Calo Gentile werden im Anschluss ein Gespräch über die Frage führen, ob ein Massaker auf einer Bühne darstellbar ist und was es heißt, Geschichte nochmal gemeinsam zu spielen.
Organisiert von der Freien Akademie der Künste