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Von Insel zu Insel: ELBA || Toskana, Toskanischer Archipel*

im Rahmen der virtuellen Veranstaltungsreihe #andarperisole   

Die Insel Elba ist mit 223 km² die größte Insel des Toskanischen Archipels und die drittgrößte Italiens. Sie liegt etwa 10 km vom Vorgebirge von Piombino entfernt. Elba ist überwiegend bergig, mit einer deutlich gezackten Küstenlinie. Die höchste Erhebung ist der Monte Capanne mit stolzen 1019 m Höhe. Das milde Klima ähnelt in mancher Hinsicht dem von Sizilien. Die Insel hat sieben Gemeinden, die alle zur Gemeinde Livorno gehören; 2019 wurden mehr als 30.000 Einwohner gezählt.

Die Vorkommen an Eisenerz waren über viele Jahrhunderte eine wichtige wirtschaftliche Ressource für Elba. Schon die Etrusker bauten das Erz ab und schmolzen es in Lehmöfen, für das nötige Brennholz wurden ganze Wälder abgeholzt. Der Name Aithàle – Altgriechisch für „die Rußige“ – den die griechischen Eroberer der Insel gaben, weist auf den Wirtschaftszweig Erzverarbeitung (und seine Folgen) hin. Die Römer gaben ihr den Namen Ilva, der später zu Ilba und schließlich zu Helba wurde.

Seit prähistorischen Zeiten ist Elba besiedelt und war aufgrund der strategischen Lage jahrhundertelang immer wieder umkämpft: Etrusker, Griechen, Römer, Langobarden, Sarazenen Pisaner, Briten… Nach dem Frieden von Amiens 1802 wurde Elba offiziell dem französischen Kaiserreich zugesprochen. 1814, nach seiner Abdankung, erhielt Napoleon Bonaparte die Insel als souveränes Fürstentum auf Lebenszeit. Allerdings verbrachte er gerade eben 10 Monate dort.
Einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ist heute der Tourismus. Neben Baden, Segeln und Tauchen wird auch das Wandern großgeschrieben, denn es gibt ein ausgedehntes Netz von Wanderwegen in spektakulärer Panoramalage. Der Nationalpark Toskanischer Archipel wurde 1996 gegründet, um den gesamten Archipel sowie die kleineren Inseln im Kanal von Piombino und im Tyrrhenischen Meer zu schützen.

*Toskanischer Archipel. Er liegt zwischen der toskanischen Küste und Korsika und umfasst sieben Hauptinseln (Elba, Capraia, Pianosa, Montecristo und Gorgona in der Provinz Livorno; Giglio und Giannutri in der Provinz Grosseto) sowie mehrere kleine Inseln und Felsklippen. Die Inseln (Gesamtfläche von ca. 300 km2) haben unterschiedliche geologische Ursprünge: so ist z.B. Capraia vulkanisch, Giglio und Elba vor allem granitisch. Mit Ausnahme von Pianosa haben sie, obwohl sie flach, ein unebenes Relief und werden als Überbleibsel eines überfluteten Kontinentalgebiets, des Tyrrhenischen Meeres, betrachtet, zu dem auch die Halbinsel Monte Argentario gehörte (geografische Informationen zum Archipel auf treccani.it).

Besuchen Sie die Bildergalerie auf unseren Social-Media-Kanälen! >> Facebook >> Instagram (Foto  © Lisa Bruci © Silvia Camporesi – Pianosa. Il porticciolo 2013 © Corinna Del Bianco © Mauro Maradini © R. Ridi per Ente Parco Nazionale Dell’Arcipelago Toscano

Entdecken Sie die Reiseziele auf der Landkarte:

Vollbild-Ansicht

Das Italienische Kulturinstitut Hamburg ist (virtuell) wieder unterwegs, setzt die Segel und nimmt Kurs auf die Inseln in Italiens Meeren: Archipele – manche mehr, manche weniger bekannt, Inseln vulkanischen Ursprungs oder Kalkstein-Inseln, einsame Eilande, dicht an der Küste oder weit davon entfernt gelegen, vielfarbig oder in strahlendem Weiß, karg oder üppig mit mediterraner Vegetation bewachsen, herrliche Filmkulissen und nicht zuletzt wunderbare Schauplätze für den Sommerurlaub von Italienern und von Reisenden aus der ganzen Welt.

Infos über das Online-Projekt >>> #andarperisole

Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft des Ministero della Cultura (MiC).