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Die Grenzland-Etrusker. Über den Aufbau des Archäologischen Nationalmuseums in Pontecagnano

#Europawoche #museitaliani #museoarcheologicopontecagnano #etruschi  

Vortrag der Archäologin Giuliana Tocco (Italienisch mit Simultanübersetzung), im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Italienische Museen entdecken.

Veranstaltungszeit und -ort: Freitag, 18. Mai 2018, 19 Uhr, Istituto Italiano di Cultura Hamburg

Eintritt frei –wir bitten um Anmeldung per e-mail an events@iic-hamburg.de oder direkt über unsere Homepage

Die Gemeinde Pontecagnano liegt an der Kampanischen Küste, auf halbem Weg zwischen Salerno und Paestum. 1962 wurden hier erste Spuren einer etruskischen Siedlung entdeckt. Es handelte sich um einen außerordentlichen Fund, zum einen weil bis dato eine Präsenz der Etrusker in Kampanien nur bis zum 6. Jh. v.Chr. nachgewiesen war, zum anderen weil die Siedlung von Pontecagnano den südlichsten Endpunkt der etruskischen Expansion darstellte. Die Ausgrabungen brachten mehr als 9.000 Gräber mit zum Teil sehr reichhaltigen Beigaben ans Licht, die aus einer Periode vom 9. Jahrhundert v. Chr. bis zu den ersten Jahrhunderten nach Christi stammen.

Die Funde und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschungen sollten im 2007 gegründeten Archäologischen Museum Paestum einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die besondere Herausforderung war, die fast ausschließlich aus den Nekropolen stammenden Funde so zu präsentieren, dass sie die faszinierende Geschichte der Etrusker und der Siedlung Pontecagnano auf spannende Weise erzählen. Das ist den Machern gelungen: Themenfelder von großer Suggestion erschließen dem Besucher die etruskische Welt der Lebenden und die der Toten. Alltagsszenen, Jagd, Fischerei, Landwirtschaft, handwerkliche Herstellung von Keramik und Metallen repräsentieren erstere, Fürstengräber, Grabbeigaben und prächtige Juwelen letztere.

 

Anmeldung nicht mehr verfügbar

  • Organisiert von: IIC Hamburg