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Als die Künstler das Atelier verließen um in der Natur zu malen

#Opere_raccontanocittà #Unibo #AlmaMaterStudiorum 

Bildervortrag von Prof. Anna Ottani Cavina (auf Italienisch mit Simultanübersetzung), im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Archäologie und Kunstgeschichte“.

Veranstaltungszeit und -ort: Dienstag, 12. Juni 2018, 19.00 Uhr, Istituto Italiano di Cultura Hamburg

Eintritt frei –wir bitten um Anmeldung per e-mail an events@iic-hamburg.de oder direkt über unsere Homepage

Ausgehend von der Ausstellung im Grand Palais in Paris (Paysages d’Italie) und von ihrem 2015 erschienenen Band „Terre senz’ombra“ spricht Anna Ottani Cavina über die Anfänge der Freilicht-Malerei.

Ende des 18. Jahrhunderts verließen viele Künstler ihre Ateliers um unter freiem Himmel zu malen. Dies geschah im Wesentlichen in Italien, in der Begegnung mit dem Licht und den Geometrien der italienischen Landschaft, die die Künstler (Briten, Franzosen, Deutsche, Skandinavier) interpretierten und neu schufen. Die gemalten Landschaften haben tatsächlich von der Realität Bilder entnommen, die so denkwürdig sind, dass sie die Vorstellung der italienischen Landschaft geformt haben. Denn die gemalte Landschaft spiegelt nicht die Realität wieder, sondern ist immer eine Landschaft der Ideen, gefiltert durch die Subjektivität der Künstler. Paradoxerweise könnte man sagen, dass Poussin, Thomas Jones und Corot dazu beigetragen haben, den Ort der Fantasie und der Erinnerung zu schaffen den wir alle seither, im Glauben ihn schon immer gekannt zu haben, Italien nennen.

 

Anmeldung nicht mehr verfügbar

  • Organisiert von: IIC Hamburg