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Von „Cosa pensano le ragazze“ bis „Lievito madre“

Datum:

20/10/2018


Von „Cosa pensano le ragazze“ bis „Lievito madre“

#SettimanaDellaLingua   #cinemaitaliano   #concitadegregorio

Lesung und Kommentierung von „Cosa pensano le ragazze“ von Concita de Gregorio (Einaudi, 2016), Vorführung des Dokumentarfilms „Lievitomadre – Le ragazze del secolo scorso“ (60 min. OmeU) von Concita de Gregorio und Esmeralda Calabria, in Anwesenheit der Co-Regisseurin Esmeralda Calabria sowie musikalische Intermezzi von Etta Scollo. Im Anschluss kleiner Empfang.

Veranstaltungszeit und -ort: Samstag, 20. Oktober 2018, 18 Uhr, Istituto Italiano di Cultura Hamburg

Eintritt frei, Anmeldung erbeten (per e-mail an events@iic-hamburg.de oder direkt über diese Website)

„Ich habe über einen Zeitraum von zwei Jahren mit tausend Frauen gesprochen, im Alter von sechs bis 96. Vor allem mit jungen Frauen. Allen habe ich dieselben Fragen gestellt: Was ist wichtig im Leben? Wie bekomme ich es? Was kann ich tun wenn das, was ich mir erhoffte nicht eintrifft? Das zentrale Thema in den Antworten ist immer die Liebe: Liebe und Sex, Liebe und Begehren, Treulosigkeit, Familie, Verpflichtungen, Körper..., die Liebe und das Geld. Eine Sinfonie aus Stimmen, die tatsächlich gesammelt, tatsächlich angehört wurden;  Augen in die geblickt wurde, Lachen, Tränen, Eingeständnisse und Geheimnisse. Ein Orchester mit unterschiedlichen Instrumenten, eine einzige gemeinsame Musik. Aus diesem Stimmenchor sind meine Geschichten entstanden: sie entstammen der Wirklichkeit, nehmen sich aber die Freiheit, sich aus einem Fragment von Wahrheit Lebensgeschichten und ganze Welten zu erschaffen.“ (Concita De Gregorio)

Das Projekt „Cosa pensano le ragazze“, das aus Concita de Gregorios etwa tausend Interviews mit Frauen unterschiedlichen Alters besteht, wurde mit der Zeitung „Repubblica“ realisiert und auf repubblica.it veröffentlicht. Sozusagen als „Nebenprodukt“ entstand aus diesem Projekt „Lievito Madre“ („Mutterhefe“): eine Art kollektive Autobiographie, die eine Vielzahl von Aspekten des Lebens berührt und zum ersten Mal Gestalt annahm durch die 400 Videoclips, die im Laufe eines Jahres auf der Homepage der „Repubblica“ gezeigt wurden. Die Beiträge der reiferen Frauen, von Concita De Gregorio selbst als „frei, mutig, unbefangen, reich an gelebtem Leben und Hoffnungen“ charakterisiert, waren die Grundlage und der Rohstoff für den Dokumentarfilm „Lievito madre“, in dem sich die Redebeiträge mit kurzen Super-8-Familienfilmen abwechseln. Häusliche Portraits, die deutlich machen, dass das Engagement für Frauen immer wieder an vielen verschiedenen Fronten durchgesetzt werden muss. Und das wird es, stets auf eine familiäre, fast zärtliche Art, die beibehalten wird, auch in den schwierigsten Situationen. Starke Frauen wie Nada, Aspesi und Barzini sind zu sehen, oder auch Luciana Castellina, Adele Cambria, Giovanna Marini, Giulia Maria Crespi, Inge Feltrinelli, Lea Vergine, Piera Degli Esposti, Cecilia Mangini, Emma Bonino. (cinemaitaliano.info) Der Dokumentarfilm ist aus dem Jahr 2017, dauert 60', lief auf den Festivals Italia in Doc - Bruxelles 2018 und auf der Biennale in Venedig 2017.

Von vielen italienischen Kritikern als „Stimme Siziliens“ gefeiert, hat Etta Scollo auch in Deutschland für Aufsehen gesorgt. Die gebürtige Sizilianerin hat sich in ihrer Wahlheimat Berlin ganz dem italienischen Chanson der 30er bis 60er Jahre verschrieben. Bevor sie ihre feinfühligen Lieder auf Italienisch vorträgt, erzählt sie dem Publikum in charmantem Deutsch von den Hintergrundgeschichten, die um ihre Songs kreisen.

Organisiert in Zusammenarbeit mit Rete Donne und mit Unterstützung der Italienischen Zentrale für Tourismus ENIT.

Die 18. Weltweite Woche der italienischen Sprache findet vom 15. bis 21. Oktober 2018 statt, hat das Motto "Italienisch und das Netz, das Netz für Italienisch" und steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Italienischen Republik.

 

Informationen

Datum: Sa 20 Okt 2018

Uhrzeit: Um 18:00

Organisiert von : IIC Hamburg

In Zusammenarbeit mit : Rete Donne / ENIT

Eintritt : frei

Maximale Teilnehmerzahl erreicht


Ort:

IIC Hamburg

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