#Opere_raccontanoCittà #Neapel #Napoli
Vortrag von Elisabetta Scirocco (auf italienisch mit Simultanübersetzung), im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Archäologie und Kunstgeschichte“.
Veranstaltungszeit und -ort: Donnerstag, 29. November 2018, 19 Uhr, Istituto Italiano di Cultura Hamburg
Eintritt frei, Anmeldung erbeten an events@iic-hamburg.de oder direkt über unsere Homepage.
Seit der Zerstörung Pompejis und Herculaneums im Jahre 79 n.Chr. sind die Geschichte und Gestalt Neapels von der Erfahrung von und der Furcht vor Naturkatastrophen (Erdbeben, Vulkanausbrüche) geprägt. Viele (Re)Konstruktionen von Kultstätten und Repräsentationsbauten, die Geburt von neuen religiösen Kulten, wie auch die Institutionalisierung neuer Rituale und Traditionen stehen in diesem Zusammenhang. Ziel des Vortrags ist es, in historischer Perspektive die Bewältigung von Katastrophen und das Leben mit dem Vulkan als identitätsstiftende Komponenten der neapolitanischen Architektur und Kunst zu präsentieren.
Elisabetta Scirocco, Hochschulabschluss in Geisteswissenschaften und Doktor in Kunstgeschichte (Università di Napoli Federico II), hat sich in mittelalterlicher Architektur und Bildhauerei von Mittel- und Süditalien spezialisiert. Seit einigen Jahren arbeitet sie zu dem Thema „von Naturkatastrophen bedrohtes Kulturgut“, aus historischer und zeitgenössischer Perspektive. In diesem Themenbereich koordiniert sie, gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard Wolf und Dr. Carmen Belmonte, das Projekt Sta-Sis (Storia dell’arte e catastrofi: L’italia sismica) am Kunsthistorischen Institut in Florenz, Max-Planck-Institut. Derzeit ist Elisabetta Scirocco wissenschaftliche Assistentin in der Direktion von Prof. Dr. Tanja Michalsky an der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, wo sie ein Projekt über Neapel und die Naturkatastrophen leitet.
Anmeldung nicht mehr verfügbar