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Von Insel zu Insel: Capraia || Toskana, Toskanischer Archipel*

Datum:

22/11/2021


Von Insel zu Insel: Capraia || Toskana, Toskanischer Archipel*

im Rahmen der virtuellen Veranstaltungsreihe #andarperisole  
Die im Kanal von Korsika gelegene Insel Capraia, knapp 20 km² groß und von 378 Menschen bewohnt, ist vom Hafen von Livorno aus das ganze Jahr über leicht erreichbar. Sie ist die einzige vulkanische Insel des toskanischen Archipels und wurde im Laufe der Jahrhunderte intensiv vom Menschen genutzt. Ihre Siedlungen gehen auf das Protozoikum (also 2.-1. Jahrtausend v. Chr.) zurück, wie zahlreiche Funde von Alltags-Gegenständen belegen. Die Etrusker nutzten das Holz, das auf der Insel im Überfluss vorhanden war. Ihren Namen verdankt Capraia den wilden Ziegen, die einst zahlreich waren und heute leider ausgestorben sind. Die Insel ist eine der unberührtesten des Toskanischen Archipels: Die Küsten sind steil, die Strände rar, der Massentourismus deshalb fern. Dazu trägt auch die moderne Geschichte der Insel bei: 1873, einen Tag nach der Gründung des Königreichs Italien, trat die Gemeinde Capraia ein Drittel des Inselgebiets an das Innenministerium ab, um eine landwirtschaftliche Strafkolonie einzurichten. Die Kolonie wurde erst 1986 aufgelöst, und erst dann begann das touristische Leben auf der Insel. Capraia hat eine Namensschwester in Apulien: die zweitgrößte Insel des Tremiti-Archipels heißt genauso.
Der Nationalpark Toskanischer Archipel wurde 1996 gegründet, um den gesamten Archipel sowie die kleineren Inseln im Kanal von Piombino und im Tyrrhenischen Meer zu schützen.

*Toskanischer Archipel. Er liegt zwischen der toskanischen Küste und Korsika und umfasst sieben Hauptinseln (Elba, Capraia, Pianosa, Montecristo und Gorgona in der Provinz Livorno; Giglio und Giannutri in der Provinz Grosseto) sowie mehrere kleine Inseln und Felsklippen. Die Inseln (Gesamtfläche von ca. 300 km2) haben unterschiedliche geologische Ursprünge: so ist z.B. Capraia vulkanisch, Giglio und Elba vor allem granitisch. Mit Ausnahme von Pianosa haben sie, obwohl sie flach, ein unebenes Relief und werden als Überbleibsel eines überfluteten Kontinentalgebiets, des Tyrrhenischen Meeres, betrachtet, zu dem auch die Halbinsel Monte Argentario gehörte (geografische Informationen zum Archipel auf treccani.it).

Besuchen Sie die Bildergalerie auf unseren Social-Media-Kanälen! >> Facebook >> Instagram (Foto © Mauro Maradini)

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Entdecken Sie die Reiseziele auf der Landkarte:

Vollbild-Ansicht

Das Italienische Kulturinstitut Hamburg ist (virtuell) wieder unterwegs, setzt die Segel und nimmt Kurs auf die Inseln in Italiens Meeren: Archipele – manche mehr, manche weniger bekannt, Inseln vulkanischen Ursprungs oder Kalkstein-Inseln, einsame Eilande, dicht an der Küste oder weit davon entfernt gelegen, vielfarbig oder in strahlendem Weiß, karg oder üppig mit mediterraner Vegetation bewachsen, herrliche Filmkulissen und nicht zuletzt wunderbare Schauplätze für den Sommerurlaub von Italienern und von Reisenden aus der ganzen Welt.

Infos über das Projekt >>> #andarperisole

Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft des Ministero della Cultura.

Informationen

Datum: von Mo 22 Nov 2021 bis Mo 29 Nov 2021

Organisiert von : IIC Amburgo

Eintritt : frei


Ort:

online

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