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Von Insel zu Insel: Ponza und Palmarola || Latium, Pontinischer Archipel oder Pontinische Inseln*

Datum:

02/12/2021


Von Insel zu Insel: Ponza und Palmarola || Latium, Pontinischer Archipel oder Pontinische Inseln*

im Rahmen der virtuellen Veranstaltungsreihe #andarperisole

Ponza liegt im Zentrum des Golfs von Gaeta und ist die Hauptinsel des Pontinischen Archipels. Wie die anderen Inseln des Archipels ist sie vulkanischen Ursprungs. Sie gute 10 km² groß, hügelig und nicht sehr hoch – der höchste Punkt ist der Monte Guardia mit 279 Metern – aber ihre Küsten sind größtenteils steil. Von der Küste Latiums aus ist die Insel leicht zu erreichen.
Aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage ist Ponza schon seit der Jungsteinzeit besiedelt und erlebte eine bemerkenswerte Entwicklung unter dem Stamm der Volsker, unter den Phöniziern und den Griechen. Der Name der Insel leitet sich vom Griechischen Begriff für Meer, Πόντια – Pontia ab. 312 v. Chr. wurde Ponza römische Kolonie und erlangte in der Folge beträchtlichen Wohlstand: Zahlreiche Spuren von Wohnhäusern und weiteren Bauwerken aus der Römerzeit sind heute noch erhalten. Auch in der Neuzeit war die Insel ununterbrochen bewohnt. Während des Faschismus wurden auf Ponza, ebenso wie auf der Nachbarinsel Ventotene, politische Gegner des Regimes gefangen gehalten. In den ­1930er Jahren begann man auf der Insel das Tongestein Bentonit abzubauen; die Mine wurde erst in den 1970er Jahren geschlossen. Auch Perlit – wie Bentonit ein vulkanisches Produkt – wurde abgebaut. Heute ist die Insel ist ein beliebtes Ziel für den Tauchtourismus: Es gibt bedeutende Unterwasserhöhlen, wunderschöne Meeresböden, beeindruckende Klippen. Die Strände sind überwiegend steinig, mit Ausnahme des bekannten Strandes Chiaia di Luna an der Südküste. Die Vegetation ist mediterran und sehr artenreich, von Agaven bis zu Kaktusfeigen, Ginster, Myrte und Wilde Pistazie.
Wie Ponza ist auch das 1,4 km² kleine Palmarola, die westlichste Insel des Pontinischen Archipels, vulkanischen Ursprungs. Palmarola ist bereits seit dem Neolithikum besiedelt – die Insel hat reiche Vorkommen an Obsidian, der schon früh abgebaut, verarbeitet und gehandelt wurde. Palmarolas Wildheit, seine Abgeschiedenheit und die steilen Klippen haben die Insel bis heute vor dem Massentourismus bewahrt. Sie gilt als Gebiet von gemeinschaftlichem Interesse.

*Pontinische Inseln. Archipel im Tyrrhenischen Meer vor dem Golf von Gaeta, 28-45 km von der Küste der italienischen Halbinsel entfernt. Die größte Insel ist Ponza, von der sich auch der Name "Pontinische Inseln" ableitet. Der Archipel ist in zwei kleinere Gruppen unterteilt: die eine, in West Nordwest, besteht aus Ponza und Gavi, Palmarola, Zannone und zahlreichen weiteren Klippen; die andere, in Ost Südost, aus Ventotene und Santo Stefano. Zischen den beiden Gruppen liegt der Scoglio della Botte. Nur Ponza und Ventotene sind ständig bewohnt (geografische Informationen über den Archipel von treccani.it).

 Besuchen Sie die Bildergalerie auf unseren Social-Media-Kanälen >>>Facebook und >>> Instagram (Foto © Alessio Mattei, Cristiano Rescio)

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Entdecken Sie die Reiseziele auf der Landkarte:

Vollbild-Ansicht

Das Italienische Kulturinstitut Hamburg ist (virtuell) wieder unterwegs, setzt die Segel und nimmt Kurs auf die Inseln in Italiens Meeren: Archipele – manche mehr, manche weniger bekannt, Inseln vulkanischen Ursprungs oder Kalkstein-Inseln, einsame Eilande, dicht an der Küste oder weit davon entfernt gelegen, vielfarbig oder in strahlendem Weiß, karg oder üppig mit mediterraner Vegetation bewachsen, herrliche Filmkulissen und nicht zuletzt wunderbare Schauplätze für den Sommerurlaub von Italienern und von Reisenden aus der ganzen Welt.

Infos über das Online-Projekt >>#andarperisole

Die Reihe steht unter der Schirmherrschaft des Ministero della Cultura (MiC).

Informationen

Datum: von Do 2 Dez 2021 bis Fr 31 Dez 2021

Organisiert von : IIC Amburgo

Eintritt : frei


Ort:

online

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