#andarpercaffè: Gran Caffè Renzelli, Cosenza, Kalabrien
Auf dem Hügel Pancrazio, einem der sieben Hügel der Stadt Cosenza, befindet sich das Gran Caffè Renzelli, das historische Café und kulturelle Zentrum der Provinz Kalabrien. Das 1801 von Raffaele Ferrari, dem Ururgroßvater des heutigen Besitzers, unter dem Namen „Caffè Galicchio“ gegründete Café wurde bald zum Treffpunkt von Intellektuellen und Literaten, den kultivierten Herren des […]
Weiterlesen#andarpercaffè: Caffè Stoppani, Bari, Apulien
Über Jahrzehnte repräsentierte das 1860 eröffnete Caffè Stoppani ein wichtiges Stück Geschichte der Stadt Bari und der gesamten Region Apulien. Seine Gründer, Giacomo Stoppani, dessen Schwiegersohn Fausto Poult und die Brüder Giacomo und Gaspare Lenzi, waren Schweizer Konditoren, die über große Geschicklichkeit in der Verarbeitung von Schokolade verfügten. Sie beschlossen, ihr innovatives Confiserie-Konzept, das sich […]
WeiterlesenItalienische Räume – Slowenien
Auf dem zentralen Platz in Koper, einer Stadt, die für die Republik Venedig eine Schlüsselstellung hatte, befinden sich der Prätorenpalast (15. Jh.) und der Palast der Loggia (1462–1464). Obwohl der Loggia im 17. Jahrhundert im ersten und zweiten Stock barocke Zinnen angefügt wurden, kann man den Stil der venezianischen Gotik noch heute erkennen. Besonders erwähnenswert […]
WeiterlesenItalienische Räume – ARGENTINIEN, Buenos Aires
Der Piemontese Vittorio Meano kam nach Argentinien, um sich mit Francesco Tamburini aus Ascoli zusammenzutun, der an der Erweiterung der Casa Rosada in Buenos Aires arbeitete. Meanos Karriere ist vor dem Hintergrund einer intensiven Beschäftigung mit Südamerika zu sehen: Als Tamburini starb, übernahm der jüngere Architekt die Leitung eines anderen Projekts, das ursprünglich von dem […]
WeiterlesenItalienische Räume – Ukraine
Der Architekt Bartolomeo Francesco Rastrelli, der für Zarin Elisabeth Petrowna den Mariinsky-Palast in Kiew (1752) errichtete – er beherbergte die örtlichen Gouverneure und wurde später zur Prunkresidenz des ukrainischen Präsidenten –, genoss einen guten Ruf. Von Rastrelli stammt auch die 1754 erbaute orthodoxe St.-Andreas-Kirche auf dem Hügel, auf dem der heilige Apostel ein Kreuz aufgestellt […]
WeiterlesenItalienische Räume – URUGUAY, Montevideo
Zahlreiche Auswandererwellen, angefangen vom 16. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, festigten die Beziehungen zwischen Uruguay und Italien. Im Hinblick auf das Verhältnis zwischen den beiden Ländern darf man die Rolle Giuseppe Garibaldis nicht vergessen, die dieser während des uruguayischen Bürgerkriegs (Guerra Grande, 1839-1852) spielte. Auf die Zeit dieses Konflikts geht auch […]
WeiterlesenItalienische Räume – Russland
Ein zentraler Ort der Begegnung, des Wirkens und des Werkens war das berühmte Bauprojekt der Moskauer Zitadelle, die unter dem Namen „Kreml“ bekannt ist. Im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden umfangreiche Befestigungsarbeiten zu Verteidigungszwecken durchgeführt, wobei die dabei errichteten Wachtürme auf verschiedene italienische Architekten zurückgehen: Antonio Frjazin (Tajnickaja-Turm, 1485; Vodovzvodnaja-Turm, 1488), Marco Ruffo (Beklemiševskaja-Turm, 1487–1488), […]
WeiterlesenItalienische Räume – CHILE, Santiago
Als Francesco Sabatini an den bourbonischen Hof in Madrid kam, brachte er als einen seiner Schüler den Römer Gioacchino Toesca mit sich. Wie sein Meister zeichnete sich auch Toesca durch sein Talent aus und erhielt einen Platz bei der Restaurierung der Metropolitankathedrale von Santiago (1780-1830), die damals zum spanischen Vizekönigreich Peru gehörte. Toesca verlieh der […]
WeiterlesenItalienische Räume – Polen, Warschau
Eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung des Warschauer Stadtbildes im 19. Jahrhundert spielte der Livorneser Antonio Corazzi. Dieser war ins Königreich Polen, das damalige Kongresspolen, übergesiedelt – womöglich auf Anregung des polnischen Staatsmanns Stanisław Staszic hin, eines Bewunderers florentinischer Künstlerkreise. Staszic war daran interessiert, die traditionsreiche Präsenz italienischer Kunst in seiner Heimat zu erneuern, wie […]
WeiterlesenItalienische Räume – KOLUMBIEN, Bogotá
Der italienische Einfluss auf die Architektur der kolumbianischen Hauptstadt geht auf den Florentiner Pietro Cantini zurück. Cantini, der davon erfuhr, dass für den Bau des kolumbianischen Nationalkapitols Architekten gesucht wurden, schiffte sich sogleich mit Destination „Neue Welt“ ein, woraufhin seine Karriere ihren Lauf nahm. Von 1881 bis 1908 leitete er die Arbeiten an dem bereits […]
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