Italienische Räume – ERITREA, Asmara
Es ist kein Geheimnis, dass die italienische Architektur in Eritrea stark von der italienischen Kolonialpolitik am Horn von Afrika geprägt war. Die Eroberung Eritreas, die offiziell durch den Vertrag von Addis Abeba im Jahr 1896 besiegelt wurde, zeugt von einem italienischen Kolonialismus, der den späteren, berüchtigten Aggressionen der faschistischen Ära vorausging. Von dieser ersten Phase […]
WeiterlesenItalienische Räume
Das italienische Kulturinstitut Hamburg macht sich virtuell auf die Reise, auf den Spuren italienischer Künstler und Architekten. Sie alle haben dazu beigetragen, das Gesicht von Städten in und außerhalb Europas zu prägen. Es ist eine Auswahl, die natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und die sich aus einzelnen Notizen zusammensetzt. Indem die Texte eine […]
WeiterlesenItalienische Räume – Griechenland, Rhodos
Rhodos war das Zentrum namhafter italienischer Architekturströmungen, und gleichzeitig ließ sich hier die Entwicklung interessanter kultureller Hybridformen verfolgen. Diese Gemengelage sollte auf dem Hintergrund des Kräftegleichgewichts betrachtet werden, das in den 1910er Jahren im östlichen Mittelmeerraum herrschte. Die Insel wurde im Verlauf des italienisch-türkischen Kriegs von 1912 zusammen mit elf anderen Inseln in der Ägäis […]
WeiterlesenItalienische Räume – Albanien
An dem italienischen Beitrag zur Architektur Albaniens im 20. Jahrhundert zeichnen sich die schwierigen politischen Verhältnisse auf dem Balkan in aller Deutlichkeit ab. Bekanntlich veranlasste die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern in der Zeit des Faschismus – Ahmet Zogu, der künftige Putschist, war zum Präsidenten aufgestiegen; später sollte er bekannt werden als […]
WeiterlesenItalienische Räume – Kroatien
Die Herrschaft der Republik Venedig über die Adria erstreckte sich über weite Teile der dalmatinischen Küste. Die Notwendigkeit der Verteidigung und der Konflikt mit dem Osmanischen Reich führten zu einer regen Festungsbautätigkeit. Zahlreiche Bauwerke gehen auf italienische Meister zurück, so das Festlandtor in Zadar (Michele Sanmicheli, 1537), aus dem der emblematische venezianische Löwe ins Auge […]
WeiterlesenItalienische Räume – Slowenien
Auf dem zentralen Platz in Koper, einer Stadt, die für die Republik Venedig eine Schlüsselstellung hatte, befinden sich der Prätorenpalast (15. Jh.) und der Palast der Loggia (1462–1464). Obwohl der Loggia im 17. Jahrhundert im ersten und zweiten Stock barocke Zinnen angefügt wurden, kann man den Stil der venezianischen Gotik noch heute erkennen. Besonders erwähnenswert […]
WeiterlesenItalienische Räume – ARGENTINIEN, Buenos Aires
Der Piemontese Vittorio Meano kam nach Argentinien, um sich mit Francesco Tamburini aus Ascoli zusammenzutun, der an der Erweiterung der Casa Rosada in Buenos Aires arbeitete. Meanos Karriere ist vor dem Hintergrund einer intensiven Beschäftigung mit Südamerika zu sehen: Als Tamburini starb, übernahm der jüngere Architekt die Leitung eines anderen Projekts, das ursprünglich von dem […]
WeiterlesenItalienische Räume – Ukraine
Der Architekt Bartolomeo Francesco Rastrelli, der für Zarin Elisabeth Petrowna den Mariinsky-Palast in Kiew (1752) errichtete – er beherbergte die örtlichen Gouverneure und wurde später zur Prunkresidenz des ukrainischen Präsidenten –, genoss einen guten Ruf. Von Rastrelli stammt auch die 1754 erbaute orthodoxe St.-Andreas-Kirche auf dem Hügel, auf dem der heilige Apostel ein Kreuz aufgestellt […]
WeiterlesenItalienische Räume – URUGUAY, Montevideo
Zahlreiche Auswandererwellen, angefangen vom 16. Jahrhundert bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, festigten die Beziehungen zwischen Uruguay und Italien. Im Hinblick auf das Verhältnis zwischen den beiden Ländern darf man die Rolle Giuseppe Garibaldis nicht vergessen, die dieser während des uruguayischen Bürgerkriegs (Guerra Grande, 1839-1852) spielte. Auf die Zeit dieses Konflikts geht auch […]
WeiterlesenItalienische Räume – Russland
Ein zentraler Ort der Begegnung, des Wirkens und des Werkens war das berühmte Bauprojekt der Moskauer Zitadelle, die unter dem Namen „Kreml“ bekannt ist. Im Laufe des 15. Jahrhunderts wurden umfangreiche Befestigungsarbeiten zu Verteidigungszwecken durchgeführt, wobei die dabei errichteten Wachtürme auf verschiedene italienische Architekten zurückgehen: Antonio Frjazin (Tajnickaja-Turm, 1485; Vodovzvodnaja-Turm, 1488), Marco Ruffo (Beklemiševskaja-Turm, 1487–1488), […]
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